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Informationen zu Märklin Digital

Von Ablaufberg bis Zusatzfunktion - Glossar zu Märklin Digital.

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Ablaufberg. Teil eines Rangierbahnhofs. Zu sortierende Wagengruppen werden auf den Berg geschoben und rollen einzeln oder in Gruppen auf verschiedene Ausgangsgleise, von wo aus sie zu unterschiedlichen Bestimmungsbahnhöfen fahren.

Adresse. Identifizierungs-Code für Steuergeräte und Verbraucher. Jede Lok, jedes Funktionsmodell hat eine Digitaladresse, über die sie angesteuert werden kann. Bei ihnen ist die Adresse zwischen 01 und 80 meist frei wählbar. Auch Stellpulte sind auf unterschiedliche Adressen codierbar; Fahrpulten dagegen wird von der Zentraleinheit eine interne Adresse zugeteilt, worauf der Benutzer keinen Einfluß hat.

Anschlußgleis. Schnittstelle zwischen Steuerbereich und Ausführungsbereich der Digital-Anlage. Hier werden die Versorgungsspannung und die Digital-Informationen für Loks und Funktionsmodelle ins Gleissystem eingespeist. Wichtig: Gleise mit Entstörkondensator können im Digitalsystem nicht verwendet werden.

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Bahnbetriebswerk. Teil eines größeren Bahnhofs, in dem Triebfahrzeuge oder Wagen gewartet und repariert werden. Dampflokomotiv-Bws sind wegen ihrer Betriebsamkeit und der romantisch-nostalgischen Atmosphäre, die sie vermitteln, beliebte Vorbilder für Modellbahner. Für das Digitalsystem sind sie besonders prädestiniert, weil sich hier viele Lokomotiven mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Fahrtrichtungen innerhalb eines Stromkreises bewegen müssen, wenn die Szenerie realistisch gestaltet werden soll.

Bahnstrom. Im Märklin System mit einem roten Kabel gekennzeichneter Träger der Digital-Information von Zentraleinheit zum Gleis.

Booster. Leistungsverstärker einer Zentraleinheit für einen eigenen Stromkreis. Wird von einem eigenen Transformator versorgt und bei mittleren und größeren Anlagen eingesetzt, bei denen mehr als vier Lokomotiven gleichzeitig fahren sollen.

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Computer. Als Speicher- und Regeleinheit für Digitalanlagen einsetzbar. Anschluß über das Interface. Programme können mit Basic selbst geschrieben werden. Märklin bietet die Gleisbildstellpult-Software Comboard für IBM-kompatible PCs an. Im Fachhandel sind Fahrzeugsteuerungs-Programme erhältlich.

Control Unit. Fahrpult, Zentraleinheit.

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Decoder. Elektronik-Baustein, der die von der Zentraleinheit ausgesandten digitalen Impulse verarbeitet. Erkennt das mit seiner Adresse an ihn gesandte Signal und veranlaßt Motoren, Magnetspulen, Glühbirnen sowie andere Stromverbraucher, die entsprechenden Befehle auszuführen. Im Digitalsystem gibt es
- Decoder für Dauerstromverbraucher: k 84; schaltet z.B. Glühbirnen oder Gleisabschnitte
- Lokdecoder: c 80 oder c 90; bestimmt Fahrtrichtung und Geschwindigkeitsstufe des Motors in einer Lokomotive und schaltet in ihr eine oder mehrere Zusatzfunktionen
- Magnetartikeldecoder: k 83; schaltet Weichen und Signale
- Einbaudecoder: wird in Weichen des C-oder des M-Gleissystems eingebaut.
Kleine Anlagen, auf denen ausschließlich Einbaudecoder eingesetzt sind, benötigen nur zwei Kabel - ein rotes Fahrstromkabel und ein braunes Massekabel - von der Zentraleinheit zum Gleis.

DELTA. Mehrzugsystem von Märklin für kleinere Anlagen. In einem Stromkreis können bis zu fünf Züge unabhängig voneinander gesteuert werden und drei gleichzeitig fahren.

Digital. (eigentlich "mit dem Finger") Elektronische Steuerung von Modellbahnanlagen. Mit elektronischen Bauteilen in einer Zentraleinheit werden die Signale digitalisiert und mit der Fahrspannung über das Gleis zu den Verbrauchern geschickt, wo sie decodiert und umgesetzt werden. Vorteile sind der unabhängige Mehrzugbetrieb im selben Stromkreis und die universelle Beeinflußbarkeit der Daten über Regel- und Speicherbausteine, zum Beispiel Fahrstraßenschalter und Computer.

Drehkran. Klassisches Märklin-Funktionsmodell; Ausleger über einen Allstrommotor drehbar, Kranhaken mit motorisch angetriebener Seilwinde, Elektromagnet zum ferngesteuerten Aufnehmen metallischer Gegenstände; ohne und mit Umbau im Digital-System nutzbar. Nach Umbau sind die Bewegungen des Krans steuerbar, und die Geschwindigkeit der Motoren kann geregelt werden.

Drehscheibe. Mit und ohne Umbau im Digitalsystem nutzbares Funktionsmodell. Nach dem Umbau sind die Bewegungen der Drehbühne programmierbar.

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Entkupplungsgleis. Magnetartikel zur Erleichterung des Rangierbetriebs auf Modellbahnen. Wenn er über ein Digital-Stellpult ferngesteuert wird, belegt er ebenso wie auf einem konventionellen Stellpult nur eine Taste. Statt einer Weiche oder einem Signal können also an einem Tastenpaar eines Stellpults zwei Entkupplungsgleise bedient werden.

Entstörkondensator. Bauteil am Anschlußgleis für konventionelle Modellbahnanlagen, das die Störung des Rundfunks durch die Kollektoren der Lokomotiv-Motoren verhindert. Muß bei Umstellung einer konventionellen Anlage auf Digitalbetrieb ausgebaut werden.

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Fahrpult. Zentrales Bedienelement einer Digitalanlage. Im Märklin-Artikel Control Unit (6021) mit der Zentraleinheit kombiniert. Als Control 80f rechts an die Control Unit ansteckbar zum gleichzeitigen Regeln zweier Züge. Vom Fahrpult aus werden alle Funktionen bestimmt, die Triebfahrzeuge und Funktionswagen beeinflussen: Fahrtrichtung, Geschwindigkeit, Zusatzfunktionen, Nothalt.

Fahrstraße. Summe von Schaltvorgängen mehrerer Magnetartikel, die einen Zug veranlassen, einen bestimmten Weg durch ein Gleisfeld zu nehmen und vor denkbaren Kollisionskursen anderer Züge zu schützen. Wichtig für die Einrichtung von Schattenbahnhöfen. Kann mit dem Memory programmiert werden.

Fernlicht. Schaltbare zweite Zusatzfunktion einiger moderner Märklin H0-Lokomotiven. Die Digital-Anlage muß zum Aktivieren dieser Zusatzfunktion mit der Control Unit 6021 ausgestattet sein, bei Verwendung älterer Zentraleinheiten funktioniert nur die klassische Funktion.

Funktionsmodelle. Stationäre Modelle, die an das Digitalsystem angeschlossen sind und mit verschiedenen Funktionen die Modellbahnanlage beleben und den Spielwert erhöhen, wie Drehkran, Drehscheibe, Schiebebühne.

Funktionswagen. Modellbahnwagen ohne Antrieb mit zahlreichen digital steuerbaren Funktionen. Märklin hat bisher zwei solche Funktionswagen in jeweils einmaliger Auflage realisiert. Einer ist ein "Gesellschaftswagen" der Deutschen Bundesbahn, in dem sich tanzende Paare auf Knopfdruck zu verschiedenen Musikstücken drehen, die ebenfalls per Tastendruck ausgewählt werden können. Der andere ist ein Panoramawagen nach dem Vorbild der ehemaligen "Rheingold"-Aussichtswagen, unter dessen Kuppel ein Kellner die Fahrgäste am Tisch bedient. Die Bewegungen des Kellners sowie die Tisch- und Deckenbeleuchtung sind digital schaltbar.

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Gleisbildstellpult. Anlage zum übersichtlichen Schalten von Magnetartikeln, an deren Bedienungsoberfläche der Gleisplan schematisch dargestellt wird. Ein Gleisbildstellpult kann als Schaltkasten oder am Computerbildschirm realisiert werden. Im letzteren Fall dienen Computertastatur und Maus zum Schalten der Magnetartikel.

Gleissystem. Märklin bietet drei Gleissysteme für unterschiedliche Modellbahn-Zwecke an. Sie sind jedoch dank Übergangsgleisstücken alle miteinander kombinierbar.
- Das traditionelle M-Gleissystem aus Metallgleisen zeichnet sich durch seine Robustheit aus und eignet sich besonders für Anlagen, die oft auf- und abgebaut werden sollen.
- Das besonders vorbildgerechte K-Gleissystem aus Kunststoffgleisen ist unbegrenzt ausbaufähig und läßt nahezu jedes denkbare Gleisbild zu. Es ist für anspruchsvolle Modellbahner gedacht, die Wert auf vorbildgerechte Anlagengestaltung legen.
- Das moderne C-Gleissystem kombiniert Robustheit und Vorbildtreue mit neuesten Fertigungsmethoden. Es ermöglicht besonders leichten Aufbau von Anlagen. Das C-Gleis-Sortiment ist noch im Ausbau begriffen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, daß die Ausbaumöglichkeiten mit DELTA- und Digital besonders leicht zu verwirklichen sind.

Geräuschelektronik. Schaltbare zweite Zusatzfunktion im neuesten Märklin-Modell der Diesellok V 200. Die Digital-Anlage muß zum Aktivieren dieser Zusatzfunktion mit der Control Unit 6021 ausgestattet sein, bei Verwendung älterer Zentraleinheiten funktioniert nur die klassische Funktion mit den Tasten "function" und "off".

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Hochleistungsantrieb. Ermöglicht in Verbindung mit einem höherwertigen Motor das individuelle Einstellen der Höchstgeschwindigkeit sowie der Beschleunigung und der Bremsverzögerung von Triebfahrzeugen. Serienmäßiges Merkmal zahlreicher Märklin-Digitallokomotiven. Man erkennt sie an der Artikelnummer, die mit 37... beginnt. Viele andere Triebfahrzeuge lassen sich entsprechend nachrüsten.

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Interface. Schnittstelle zwischen der Märklin Digital-Anlage und einem Computer, mit dem die Anlage gesteuert werden kann. Wird rechts an das äußerste Fahrpult angesteckt. Eine Kabelverbindung führt zur seriellen RS232-Schnittstelle des Computers.

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Keyboard. s. Stellpult.

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Leistung. Wichtige Größe beim Betrieb einer Modellbahnanlage. Ausgangsleistung des oder der Transformatoren muß mit dem Leistungsbedarf der Anlage abgestimmt sein, sonst überhitzt sich der Transformator oder die Zentraleinheit und schalten die Anlage automatisch ab.

Lichtstrom. Mit gelben Kabeln für die Zu- und braunen Kabeln für die Rückführung versehen, dient er im Gegensatz zum Bahnstrom zur Versorgung von Beleuchtungsartikeln oder stationären Motoren, zum Beispiel im Drehkran. Kann auch auf einer Digitalanlage separat außerhalb der digitalen Versorgung angelegt werden, um den Strom des Digital-Transformers der Zentraleinheit und den Steuergeräten sowie den Triebfahrzeugen vorzubehalten. Auf kleineren Anlagen kann der Lichtstrom aber auch dem Digital-Transformator entnommen werden.

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Masse. Gemeinsame Rückführung von Bahn- und Lichtstrom, gekennzeichnet durch braune Kabel. Alle Masseleitungen können problemlos miteinander verbunden werden, auch bei Anlagen mit digitalen und konventionellen Komponenten.

Memory. Fahrstraßenstellpult für das Märklin Digital-System. Mit dem Memory können wiederkehrende Betriebsabläufe als Routinen gespeichert und mit einem Tastendruck wieder aufgerufen werden.

Modul.
1) Elektronik-Baustein in DELTA-Lokomotiven. Empfängt und decodiert die Signale, die er vom DELTA-control oder von der DELTA-Station empfängt. Entspricht dem Decoder in Digital-Loks. Lokomotiven mit DELTA-Modul können sowohl auf konventionellen wie auf digitalen Anlagen eingesetzt werden.
2) Teil einer Modellbahnanlage. "Modulanlagen" werden oft von Mitgliedern der Modellbahnclubs gebaut und bei besonderen Treffen zusammengesetzt. Es gibt sogar Normen, an welchen Stellen des Moduls die Gleisverbindungen sein sollen. Digitalisierte Modulanlagen zeichnen sich durch vereinfachte Kabelverbindungen zwischen den einzelnen Anlagenteilen aus.

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Nachrüstung. Bezeichnung für den nachträglichen Einbau digitaler Komponenten in konventionelle oder DELTA-Lokomotiven oder in Funktionsmodelle. Märklin bietet für die meisten Modelle, bei denen es technisch möglich ist, Decoder zur Nachrüstung an. Den Einbau sollte ein autorisierter Fachhändler vornehmen - nur dann bleibt der Garantieanspruch auf den Decoder und den Einbau erhalten.

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Oberleitung. Märklin empfiehlt, die Oberleitung nicht zur Stromversorgung im Digitalsystem zu nutzen. Da die Digital-Impulse vergleichweise kurz sind, können schon sehr kurze Unterbrechungen der Stromzuführung die Informationen stören. Auf die Installation der Oberleitung sollte aus Gründen der Vorbildtreue dennoch nicht verzichtet werden. Wenn die E-Loks auf Mittelleiterbetrieb geschaltet sind, können sie trotzdem mit dem Bügel an der Oberleitung fahren. Außerdem können konventionelle Elektroloks durch die Oberleitung mit Strom aus einem konventionellen Trafo versorgt werden.

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Rückmeldemodul. "Encoder" für Schaltimpulse, die von Kontaktschienen, Schaltgleisen oder Schutzgas-Rohrkontakten (Reed-Kontakten) in das Digital-System gespeist werden. Dienen in Verbindung mit dem Memory zur automatischen oder teilautomatischen Schaltung von Fahrstraßen oder Blockstrecken durch Züge.

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Schattenbahnhof. Verdeckt angeordnete Gleisanlage zum Abstellen vorübergehend nicht gebrauchter Züge. Wird oft automatisch von fahrenden Zügen über Rückmeldemodule und Fahrstraßenstellpulte wie das Memory gesteuert: Einfahrende Züge können abfahrbereiten Zügen den Weg "freischalten" und hinter sich selbst Weichen und Signale so stellen, daß der nächste einfahrende Zug sicher auf ein freies Gleis geleitet wird und seinerseits wieder für einen weiteren Zug den Weg freigibt.

Schiebebühne. Stationäres Funktionsmodell, in der Regel im Zusammenhang mit einem Betriebswerk für Elektroloks verwendet. Dient dazu, die Lokomotiven auf Abstell- und Behandlungsgleise zu verteilen. Kann mit oder ohne Umbau in Digital-Anlagen eingesetzt werden.

Signale. Sichern Gleisanlagen nach vorgegebenen Regeln und Gesetzen. Es wird grob unterschieden zwischen Formsignalen (bei denen neben den Lichtzeichen Flügel oder Scheiben mechanisch bewegt werden und die Anweisungen für die Weiterfahrt anzeigen) und Lichtsignalen mit ausschließlich beleuchtungsgestützten Anweisungen. Bei der Märklin Modellbahn sind die Signale mit einem Doppelspulen-Magnetantrieb ausgerüstet. Sie können manuell oder automatisch, ferngesteuert oder programmiert geschaltet werden. Über den richtigen Einsatz von Signalen informieren Signalbücher (für Märklin-Formsignale Art.-Nr. 0340, für Lichtsignale Art.-Nr. 0360)

Startpackung. Zusammenstellung elementarer Modellbahn-Komponenten für Anfänger, aber auch zum Ausbau bestehender Modellbahnanlagen. Die größte Auswahl gibt es traditionell im Weihnachtsgeschäft. Eine Startpackung besteht meist aus einem Gleisoval, einem Zug aus Lokomotive und Wagen sowie einem Fahrgerät. Größere Anfangspackungen schließen auch eine oder zwei Weichen und zusätzliche Gleise ein, damit das Anlagenschema von Anfang an variiert werden kann und größere Spielmöglichkeiten bietet. Eine Startpackung ist grundsätzlich preisgünstiger als die Summe ihrer Einzelkomponenten. Märklin bietet mehrere DELTA-Startpackungen in unterschiedlichen Preislagen und mit unterschiedlichen Gleissystemen an.

Steckerleiste. Verbindet die Zentraleinheit des Digital-Systems mit den Fahrpulten auf der rechten und den Stellpulten auf der linken Seite. Für entfernt aufgestellte Komponenten werden Adapterkabel unterschiedlicher Länge angeboten. Damit die Kontakte über die Steckerleiste immer hundertprozentig funktioniert, sollten die Geräte mit den mitgelieferten kleinen Kunststoffklemmen verbunden werden.

Stellpult. Auch Keyboard genannt, wird an der linken Seite an die Zentraleinheit angeschlossen. Je eine rote und grüne Taste für 16 Magnetartikel mit Doppelspulenantrieb können pro Keyboard geschaltet werden. Insgesamt 16 Stellpulte für 256 Magnetartikel können an eine Zentraleinheit angeschlossen werden. Fahrstraßen werden mit einem speziellen Stellpult, dem Memory, geschaltet.

Steuersignal. Wird von der Zentraleinheit zu den Decodern geschickt und von ihnen verarbeitet, so daß der gewünschte Verbraucher aktiviert wird und die gewünschten Befehle ausführt.

Stromkreis. Teil der Modellbahnanlage, dem ein Transformator zugeordnet ist. Kleine Anlagen bestehen in der Regel aus nur einem Stromkreis, bei mittleren sind es zwei, bei größeren möglicherweise noch mehr. Bei Digitalanlagen muß jedem zusätzlichen Stromkreis neben einem weiteren Transformator ein Booster zugeordnet werden, der die Steuersignale der Zentraleinheit verstärkt und dem zusätzlichen Stromkreis zuführt. Die Steuersignale können von den Decodern in Lokomotiven und Funktionswagen unabhängig von ihrer Position empfangen werden - es ist gleichgültig, in welchem Stromkreis der Zug fährt.

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TELEX-Kupplung. Von Märklin exklusiv angebotenes Merkmal einiger Lokomotiven. Es gestattet dem Spieler, vom Transformator (bei konventionellen und DELTA-Anlagen) oder vom Digital-Fahrpult aus die Waggons an jeder Stelle der Anlage von der Lokomotive abzukuppeln und ist deshalb besonders bei Rangierlokomotiven interessant.

Transformator. Wandelt die Haushalts-Netzspannung (in Deutschland 230 Volt Wechselstrom) in die Betriebsspannung für Modellbahnanlagen, bei Märklin 16 Volt Wechselstrom, um. Bei konventionellen Anlagen ist er mit dem Fahrregler gekoppelt, weil die Geschwindigkeit hier bestimmt wird, indem Bahnstrom mit einer bestimmten Spannung zwischen null und 16 Volt an das Gleis abgegeben wird. Entsprechend schnell oder langsam bewegt sich die Lokomotive. Im Digitalsystem liegt am Gleis ständig die gleiche Wechselspannung an. Die Geschwindigkeit wird in der Lokomotive durch einen Elektronikbaustein geregelt, der die digitalen Steuersignale interpretiert, die von der Zentraleinheit zusammen mit der Spannung zum Gleis geschickt werden. Deshalb ist der Geschwindigkeitsregler nicht mit dem Transformator, sondern bei neuen Geräten als Control Unit mit der Zentraleinheit kombiniert.

Trennstelle. Trennt auf Modellbahnanlagen die Stromkreise elektrisch voneinander. Saubere Trennung ist unbedingt erforderlich, um einwandfreies Funktionieren der Anlage zu gewährleisten.

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Überlastungsschutz. In Transformatoren und Zentraleinheiten eingebaute Sicherung vor Schäden durch Kurzschlüsse oder Überhitzung der Versorgungselemente. Bewirkt, daß sich die komplette Anlage abschaltet, wenn ihr zu viel Leistung abverlangt wird oder ein Kurzschluß auftritt. Schaltet die Anlage nach einiger Zeit wieder ein. Ist die Ursache für das Abschalten eine Überlastung, so müssen Stromverbraucher abgeschaltet werden (d.h. Züge aufs Abstellgleis oder Beleuchtungen ausschalten). Ist die Ursache ein Kurzschluß, so muß dieser beseitigt werden.

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Vorspannlokomotive. Vorbildsituation, die mit Märklin Digital besonders gut nachgespielt werden kann. An steilen Gebirgsstrecken schafft eine Lokomotive allein oft nicht, einen schweren Güterzug hochzuziehen. Ihr wird dann eine zweite Lokomotive vorgespannt, und mit vereinter Kraft bringen beide Loks den Zug auf den Berg. Am Scheitel wird die Vorspannlokomotive wieder abgestellt. In bestimmten Situationen werden diese Leistungen auch als "Nachspann" gefahren, d.h. eine zweite Lok schiebt den Zug von hinten mit hoch.

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Weichen. Dienen der Verzweigung von Gleisen. Werden im Modellbahnbetrieb entweder von Hand oder mit Doppelspulenantrieben geschaltet. Im Digitalbetrieb belegt eine normale Weiche zwei Tasten eines Stellpults.

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Zentraleinheit. Herzstück einer Digital-Anlage. Im aktuellen Märklin-Angebot als Control Unit (6021). Die Benutzeroberfläche ist mit einem Fahrpult gekoppelt, an dem Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und Zusatzfunktionen geschaltet werden können. Rechts an die Zentraleinheit werden weitere Fahrpulte, links Stellpulte für Magnetartikel und andere Verbraucher angesteckt. Die Zentraleinheit wird von einem Transformator mit Strom versorgt, von ihr gehen die Informationen aus, die die Verbraucher auf der Anlage benötigen. Die erste Version der Märklin Digital-Zentraleinheit, Central Unit (6020), hatte noch keine Bedienungsoberfläche. Um sie zu nutzen, mußte zusätzlich ein Fahrpult erworben werden.

Zugbeeinflussung. Merkmal der Märklin-Signale. Sie bewirkt, daß die Züge vor Signalen halten, wenn diese "Halt" zeigen.

Zusatzfunktion. Merkmal der Märklin Digital-Lokomotiven und Funktionsmodelle. Standardmäßig hat jede Digital-Lokomotive eine Zusatzfunktion; oft ist es die Beleuchtung, manchmal die TELEX-Kupplung oder der Rauchgenerator. Seit einigen Jahren ermöglicht das neue Motorola-Datenformat der Digitalgeräte bis zu fünf Zusatzfunktionen. Sie wurden in den Funktionswagen realisiert; in den Lokomotiven kamen zunächst ein zuschaltbares Fernlicht, rotierende Lüfter im Kondenstender oder eine Geräuschelektronik zum Einsatz. Die Digital-Anlage muß zum Aktivieren dieser Zusatzfunktionen mit der Control Unit 6021 ausgestattet sein, bei Verwendung älterer Zentraleinheiten funktioniert nur die klassische Funktion.

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