| Der Bahnübergang

Zur Gestaltung eines schienenhöhengleichen Bahnüberganges gibt es das Set
Art. Nr. 1657. Es enthält je ein Füllstück für HO-Gleise mit und ohne
Mittelleiterpunktkontakte, einen Spezialkufenschleifer und ein Fahrdrahtstück. Für
Schmalspurgleise der Nenngrößen HOrn und HOe kann das für Zweileitergleise
vorgesehene Füllstück, das an seiner Unterseite über Einkerbungen zum Einkleben der Fahrdrahtstücke verfügt, entsprechend geändert verwendet werden.
Schaltschema einer Behnübergangsabsicherung durch zwei Stoppstellen. Anstelle des
Drucktasters könnte such ein Relais verwendet werden, das über zwei Gleisschaltkontakte
angesteuert wird.
Im durchbrochenen Füllstück für Mittelleiter-Punktkontakt-Gleise sind keine Einkerbungen vorgesehen, da der in Linie des Fahrweges gelegene Punktkontakt zur Überbrückung der durch den
Gleiskörper unterbrochenen Magnetführung genutzt wird. Um eine einwandfreie Überfahrt sicherzustellen, ist bei diesen
Gleisen besonders darauf zu achten, dass der überbrückende Punktkontakt exakt in der Achse der Fahrdrahtunterbrechung liegt. Da hier zwischen den Schienen kein überbrückendes Fahrdrahtstück
eingebracht werden kann, können die Übergänge nur im rechten Winkel zur
Bahntrasse angelegt werden. Bei Zweileitergleisen kann hingegen der Bahnübergang bis zu einem Winkel von max. 700 gestaltet werden. Noch spitzere Winkel sind nicht mehr empfehlenswert, da dann die Gefahr besteht, dass der
Magnetschleifer durch die Schienen abgelenkt wird.
Bei mehrgleisigen Bahnübergängen sind entsprechend viele Füllstücke zu
verwenden. Die Zwischenräume zwischen den Schienen müssen außerdem auf das Fahrbahnniveau am Übergang aufgefüttert und mit dem Fahrdraht überbrückt werden, wobei dieser der
Kurzschlussgefahr wegen nie direkt an den Schienen anliegen darf, andererseits aber, um eine noch ausreichende Magnetführung
sicherzustellen, nie in größerem Abstand als 1 mm von Schiene zu Schiene
eingebracht werden sollte.

Der beigepackte Kufenschleifer garantiert eine einwandfreie Überquerung des Bahnüberganges über die
Radkranzlaufrillen hinweg. Er ist vorgesehen zum Austausch bei Fahrzeugen aus der ersten Generation, die über so geformte
Magnetschleifer noch nicht verfügen. Unter der Artikelnummer 1730 sind diese
Kufenschleifer auch einzeln erhältlich.
Ungeachtet dessen ist es aber erforderlich, den Fahrbahnunterbau so anzulegen, dass der Straßenbelag mit den
Schienenoberkanten bündig abschließt, damit der Übergang reibungslos überquert werden kann. Außerdem muss man den Steigungswinkel der Auffahrt möglichst flach halten und man sollte auch an eine ausreichende Ausrundung denken, um zu verhindern, dass Fahrzeuge mit längerem Radstand auf dem Scheitel der
Auffahrt aufsitzen.
Der Bahnübergang wird durch zwei Stoppstellen gesichert, die jeweils in aus-reichendem Abstand vor den
Warnkreuzen oder Schranken unter der Fahrbahn angebracht und, wie bereits beschrieben,
angeschlossen werden. Die funktionsfähigen FALLER-Warnkreuze (Art. Nr.630) sind zum Parallelanschluss vorgerichtet -siehe Anschlussskizze. Anstelle des
einfachen Ein- und Ausschalters kann man die Stoppstellen auch über ein bistabiles
Relais (z. B. HEKI-Umschaltmodul 9142) und zwei handelsübliche Gleisschaltkontakte durch die fahrenden Züge steuern.
Sollten Sie Fragen modellbau- und elektrotechnischer Art zum Thema car-system haben, rufen Sie uns doch einfach kurz an. Unsere Modellbauabteilung hilft Ihnen gerne weiter.
Tel.: 07723/651-0
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